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Sonntag, 24. November 2013
20 Uhr | 19.15 Uhr Vorkonzert*
Collegium Canisianum, Aula

 

Come again, sweet love
Englische Consort-Songs
Werke von: John Dowland, William Byrd, Orlando Gibbons, John Ward, Thomas Weelkes, John Bennet, Patrick Mando, Richard Mico und Alfonso Ferrabosco

Franz Vitzthum – Countertenor
Gambenconsort Concerto di Viole

 

Königin Elisabeth I., die „Virgin Queen“, führte England in ein „goldenes Zeitalter“ erstarkenden Selbstbewusstseins und einer kulturellen Blüte, die auf dem Gebiet der Musik nicht zuletzt mit Namen wie William Byrd und John Dowland, dessen Geburtstag sich heuer zum 450. Mal jährt, verknüpft war. Dowland, als bedeutender Lautenist einer der Exponenten des um 1600 in England weit verbreiteten „Melancholiekultes“, wählte sich als persönliches Motto den markanten Satz „Semper Dowland – semper dolens“ (Immer Dowland – immer schmerzerfüllt).

In einigen seiner „Songs“ – zum Beispiel im zu Recht berühmten Abschiedslied „Now, oh now I needs must part“, im schmerzlichen „Sorrow, come!“ oder dem geradezu hypnotisierenden „Come, heavy sleep“ – erreicht er eine Ausdruckstiefe, die weit in die Zukunft vorausweist, in anderen erweist er sich als Meister subtilen Humors und erotischer Anspielungen. Das Gambenconsort Concerto di Viole um Arno Jochem erkundet zusammen mit dem exzellenten Countertenor Franz Vitzthum Dowlands musikalischen Mikrokosmos, stattet aber auch dem „Vater der englischen Musik“ William Byrd einen Besuch ab – zu hören ist dessen Hommage an Thomas Tallis „Ye sacred muses“ – und präsentiert wenig bekanntes englisches Repertoire.



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* Vorkonzert: Gambenconsort
der Musikschule Innsbruck.
Leitung: Eva Fürtinger