dolce

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Sonntag, 22. Juni 2014, 20 Uhr
Pfarrkirche Mariahilf

 

Dolce armonia – Von der himmlischen Liebe
Werke von: Giovanni Buonaventura Viviani Geistliche Motetten (Erstaufführung in neuerer Zeit) & Instrumentalwerke

Ensemble vita & anima: Maria Erlacher und Nele Gramß – Sopran
Markus Flaig – Bassbariton
Gottfried von der Goltz – Solovioline
Annekatrin Beller – Violoncello
Andreas Arend – Theorbe
Peter Waldner – Orgelpositiv

 

Der Florentiner Viviani ist einer der vielen Italiener, die im 17. Jahrhundert als Musiker an den Innsbrucker Hof kamen. Es war die Regierungszeit des fanatischen Kunstfreundes Erzherzog Ferdinand Karl, eine Blütezeit im Zeichen verschwenderischer Prachtentfaltung. Antonio Cesti brachte seine berühmten Opern in Innsbruck zur Aufführung, international renommierte Virtuosen wirkten hier. Auch Viviani besaß als Geiger einen hervorragenden Ruf; seine Instrumentalwerke, darunter die „Capricci armonici“ op. 4, entstanden – wohl zu einem nicht geringen Teil – noch in Innsbruck, auch wenn Viviani alle seine Werke in Italien drucken ließ. 1665 starb der letzte Tiroler Habsburger, der Glanz der Innsbrucker Hofkapelle schwand. 1672 wurde Viviani die Leitung der „kaiserlichen Hofmusik in Innsbruck“ übertragen, die allerdings nur mehr den Kirchendienst versah. Die mangelnden Entfaltungsmöglichkeiten bewogen Viviani schließlich, wieder nach Italien zu gehen. Dort machte er als Opernkomponist Karriere, veröffentlichte Instrumentalwerke sowie geistliche Musik und wirkte ab 1687 als Domkapellmeister in Pistoia. Aus dieser Zeit stammt sein Opus 5, die „Salmi, Motetti e Litanie de Beata Maria Vergine“: virtuose Vokalmusik von großer kompositorischer Meisterschaft, die das international besetzte Tiroler Ensemble für Alte Musik „vita & anima“ – frisch aus dem Archiv – in diesem Konzert zum ersten Mal in neuerer Zeit erklingen lässt.



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19.15 Uhr: Einführungsgespräch im Pfarrsaal

Mit Unterstützung des Katholischen Bildungswerks. In Zusammenarbeit mit den Tiroler Landesmuseen.

 

 

 

 

 

zefiro

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Sonntag, 18. Mai 2014, 20 Uhr
Collegium Canisianum, Aula

 

Oboe und Fagott I
Eine unwiderstehliche Liebe

Jean Baptiste Lully, Antoine Dornel, Antonio Vivaldi, William Croft und Johann Went

Ensemble Zefiro:
Alfredo Bernardini – Barockoboe,
Taille de Hautbois & klassisches Englischhorn
Paolo Grazzi – Barockoboe & klassische Oboe
Molly Marsh – Barockoboe, Taille de Hautbois & Oboe Grande in B
Alberto Grazzi – Barockfagott & klass. Fagott
Charlie Fischer – Perkussionsinstrumente

 

Das Ensemble Zefiro um den Star- Oboisten Alfredo Bernardini, der dem Stammpublikum unserer Konzertreihe auch als Dirigent bestens bekannt ist, hat sich mit seinen Erkundungen der Bläserwelt des Barock, der Klassik und der Frühromantik internationales Renommee erworben.

In diesem Konzert à quattro stehen die Doppelrohrblattinstrumente im Rampenlicht: Oboe, Fagott und ihre vielfältigen, zum Teil heute gänzlich in Vergessenheit geratenen „Ableger“.
Aus der Schalmei entwickelte sich im Frankreich des 17. Jahrhunderts die Oboe – im Umfeld des Königshofes und zunächst für den Einsatz in der Militärmusik. Aber französische Komponisten wie Jean-Baptiste Lully erkannten rasch, welches Potential in dem Instrument steckt. In Frankreich wurde die Oboe in verschiedenen Größen gebaut, von denen sich einzig das Cor anglais, das Englischhorn, bis heute gehalten hat. Bald nach ihrem Entstehen trat die Oboe ihren Siegeszug über ganz Europa an.

Originalkompositionen und Arrangements für Ensembles von Oboen und Fagotten erfreuten sich einst großer Beliebtheit, sind heute aber selten zu hören. Ein Ausflug in diese exquisite Klangwelt unter der Anleitung erstklassiger Spezialisten lohnt sich gewiss!



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19.15 Uhr: Einführungsgespräch

 

 

 

 

 

sinnefreude

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Sonntag, 4. Mai 2014, 20 Uhr
Pfarrkirche Mariahilf

 

Barock und sinnenfroh
Ein Klangfest zum 25-jährigen Jubiläum von Peter Waldner als Organist der Landschaftlichen Pfarrkirche Mariahilf und als künstlerischer Leiter unserer Konzertreihe
Werke von: Tarquinio Merula, Domenico Gabrielli, Girolamo Frescobaldi, Andrea Falconiero, Maurizio Cazzati, Johann Sebastian Bach u.a.

Ensemble vita & anima

 

Seit 25 Jahren ist Peter Waldner Organist an der Landschaftlichen Pfarrkirche Mariahilf, vor 25 Jahren initiierte er auch die Konzertreihe „Abendmusic-Lebensmusik“, deren künstlerische Leitung er seither innehat: Dieses Jubiläum feiert er natürlich mit Orgelmusik in Mariahilf.

Für sein Festkonzert hat er aber auch versierte Musikerkollegen eingeladen: die beiden Zinkenisten Gebhard David und Frithjof Smith, beide international anerkannte Meister ihres Faches, sowie den Barockcellisten Kaspar Singer, einen der führenden Exponenten der Tiroler Alte-Musik-Szene.

Die Kombination von Zinken, Cello und Orgel ist für die Wiedergabe frühbarocker Instrumentalmusik bestens geeignet: vor allem für dialogisches, mehrchörig angelegtes Musizieren und Echowirkungen, wie sie besonders die italienischen Komponisten des 17. Jahrhunderts liebten. Sonaten und Canzonen „in ecco“ bilden daher einen Programmschwerpunkt des Konzertes, aber natürlich ist der Jubilar nicht nur als Continuo-Spieler, sondern auch solistisch zu hören: Seine anerkannte Bach-Kompetenz stellt er mit einem der gewichtigsten und spieltechnisch herausforderndsten Orgelwerke Bachs unter Beweis, der großen Passacaglia in c-moll BWV 582. Weiters steht Bachs freudig bewegtes Präludium und Fuge in G-Dur BWV 541 auf dem Programm.

 

 

 

 

 

suedtirol

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Samstag, 17. Mai 2014, Tagesausflug

 

Orgellandschaft Südtirol
Ein Orgelausflug durch den unteren Vinschgau und das Burggrafenamt
Wir besichtigen: Pfarrkirche St. Lucius in Tiss (Carlo Prati, 1661)
Spitalskirche Latsch (Andreas Jäger, 1741)
Pfarrkirche Schenna (Franz Zanin, 1993)

Dietrich Oberdörfer & Peter Waldner – Orgeln

 

Unser alljährlicher Orgelausflug führt uns dieses Mal in die Heimat unseres künstlerischen Leiters und Organisten Peter Waldner: ins Vinschgau, mitten hinein in den Apfelgarten Südtirols.

Erster Halt ist der wunderschön gelegene kleine Ort Latsch: In der dortigen Spitalskirche befindet sich nicht nur eine schmucke barocke Orgel, sondern auch ein sehenswerter, sehr kostbarer spätgotischer Flügelalter, den Jörg Lederer aus Kaufbeuren im Auftrag der Herren von Tannenberg schnitzte.

Nicht weit entfernt, im benachbarten Goldrain, steht das kleine Kirchlein St. Lucius in Tiss, dessen historische Orgel einen Besuch wert ist. Für die Mittagsrast haben wir einen besonderen Platz ausgewählt: das prächtige Renaissanceschloss Goldrain, das wir auch besichtigen. Am Nachmittag besuchen wir das Kirchlein St. Prokulus in Naturns, das im frühen 7. Jahrhundert erbaut wurde und für seine vorkarolingischen Fresken – die ältesten im deutschsprachigen Raum – weltberühmt ist.

Danach geht unsere Fahrt weiter nach Schenna: Markenzeichen des bekannten Ferienortes oberhalb von Meran ist der charakteristische Kirchenhügel mit dem romanischen Kirchlein St. Martin aus dem 12. Jahrhundert, der alten Pfarrkirche Maria Aufnahme und der neuen Pfarrkirche, deren Orgel uns der Südtiroler Organist Dietrich Oberdörfer vorstellt. Über Bozen und das Eisacktal fahren wir wieder nach Innsbruck zurück. Südtirol im Frühling, herrliche barocke Orgelmusik, kunstgeschichtliche Sehenswürdigkeiten: eine reizvolle Tagesfahrt, die Sie auf keinen Fall versäumen sollten.



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Detailinformation & Anmeldung unter 0699 11170566 ab 7. April 2014 (für Vereinsmitglieder ab 1. April 2014)

 

 

 

 

 

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Sonntag, 9. März 2014, 20 Uhr
Collegium Canisianum, Aula

 

Leise flehen meine Lieder
Franz Schubert: Vokale Kammermusik, Lieder und Clavierstücke

Vokalensemble The Sound and the Fury
Peter Waldner – Hammerflügel

 

Die Schubertiaden, zu denen sich der Freundeskreis um Franz Schubert versammelte, stellen eine eigene Konzertform dar, die typisch für das Biedermeier war: Man traf sich in einem halböffentlichen Rahmen, um in geselliger Runde Schuberts neuesten Kompositionen zu lauschen, über Literatur, Kunst und Politik zu diskutieren und nicht zuletzt ein Ideal der Freundschaft zu pflegen. Peter Waldner lässt gemeinsam mit Thomas E. Bauer und seinem Vokalensemble „The Sound and the Fury“ diese Form einer anspruchsvollen musikalischen Abendunterhaltung unter dem Motto „Schuberts schönste Liebeslieder“ wieder aufleben.

Die Liebe ist bei Schubert natürlich eines der zentralen Themen: Unser „Schubert- Kreis“ präsentiert veritable Hits wie „Im Frühling“ oder das „Ständchen“ aus dem „Schwanengesang“ ebenso wie andere Sololieder und Raritäten aus dem reichen Fundus vokaler Kammermusik für Männerstimmen mit Clavier-Begleitung. Wie es sich für eine richtige Schubertiade gehört, bringt Peter Waldner auch Clavierwerke Schuberts zu Gehör. Ergänzt wird diese Entdeckungsreise in die Welt Franz Schuberts durch ein vielfältiges Rahmenprogramm:



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Mit Unterstützung der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG.