Das Glück auf vier Saiten Virtuose Violinsonaten des Barock

Werke von G. Muffat, H. I. F. Biber, H. Schmelzer, A. Corelli, G. F. Händel, J. S. Bach u.a.

Seit der Spätrenaissance emanzipierte sich die Instrumentalmusik immer mehr von der Vokalmusik. Als Vollender dieses Prozesses wurde schon von seinen Zeit- genossen der Violinvirtuose und Komponist Arcangelo Corelli angesehen, der nuovo Orfeo dei nostri giorni (neuer Orpheus unserer Tage), wie ihn ein Musiktheoretiker nannte. Corelli veröffentlichte nur wenige, dafür aber sämtlich musterhafte, zyklisch konzipierte Werke, die seinen Ruhm als Vollender der barocken Instrumentalmusik begründeten. Auch die Großmeister Bach und Händel orientierten sich an diesem Vorbild, knüpften aber auch an die hochbarocke süddeutsch-österreichische Tradition mit ihren führenden Exponenten Schmelzer und Biber an. Und natürlich darf Georg Muffat nicht fehlen, der große Kosmopolit. Werke all dieser Komponisten begegnen uns auf dem Streifzug durch die hoch- und spätbarocke Instrumentalmusik, zu dem ein exquisites Quartett einlädt: Ausnahmegeiger Daniel Sepec ist in Innsbruck kein Unbekannter; mit seinem Bruder Patrick am Cello, dem Lautenisten Lee Santana und unserem künstlerischen Leiter Peter Waldner am Cembalo hat er versierte und renommierte Partner an seiner Seite.

Sonntag, 6. März 2022
20
Uhr
Haus Vier und Einzig

Daniel Sepec – Barockvioline
Patrick Sepec – Barockvioloncello & Viola da Gamba
Lee Santana – Theorbe & Barocklaute
Peter Waldner – Cembalo
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6 Mär
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