Memento Mori Klagelieder, Begräbnismusik & hoffnungsvolle Wendungen

Werke von J. H. Schmelzer, P. Locatelli, H. Purcell u.a.

In der bildenden Kunst, in der Literatur und nicht zuletzt auch in der Musik der Barockzeit begegnen uns Tod und Vergänglichkeit auf Schritt und Tritt. Nie ist Musik schöner und ergreifender, als wenn sie von Schmerz, Tod und Trauer kündet. Der allgegenwärtigen Vergänglichkeit des irdischen Daseins begegneten die schöpferischen Menschen der Barockzeit mit überschwänglicher Lebensfreude und ihrer reinsten und edelsten Ausdrucksform, der Schönheit der Kunst. Die Pandemie hat auch uns gezeigt, wie fragil und verwundbar unsere Existenz noch immer ist – und wie wichtig in solchen Zeiten der Trost ist, den Kunst zu spenden vermag. Das Ensemble klingzeug, das von den Tiroler Musikerinnen Claudia Delago-Norz und Anna Tausch 2011 gegründet wurde, präsentiert unter dem Motto Memento mori (Gedenke, dass du sterblich bist) Musik, die unterschiedlichste Facetten des Themas Vergänglichkeit umkreist und beleuchtet. Der Bezug zur Gegenwart, der für klingzeug zentrale Bedeutung hat, ist schon durch die brandaktuelle Thematik gegeben; weiters zeichnet dafür die Fotografin Carmen Treichl verantwortlich, die Fotografien zu den Musikstücken in Beziehung setzt. Das dramaturgisch spannend aufbereitete musikalische Programm liegt auch der kürzlich erschienenen Debüt- CD des Ensembles zu Grunde.

Dieses Konzert erfolgt im Rahmen einer CD Präsentation des Ensembles.

Sonntag, 31. Oktober 2021
20
Uhr
Haus Vier und Einzig

Ensemble klingzeug
Claudia Delago-Norz & Lukas Praxmarer – Barockviolinenֺ Nadine Henrichs – Viola
Anna Tausch – Barockvioloncello & Blockflöte
Johannes Ötzbrugger – Theorbe
Martin Riccabona – Orgelpositiv & Cembalo

31 Okt
20
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